Außenminister Lin Chia-lung nahm am 18. Februar in Taipeh an der Eröffnungszeremonie für eine internationale Konferenz über Sicherheit in der indo-pazifischen Region teil.
Wie das Außenministerium der Republik China (Taiwan) verlautete, wurde die zweitägige Veranstaltung gemeinsam vom Außenministerium, dem Kanadischen Handelsbüro in Taipeh, der National Taiwan University (NTU), der University of Calgary und der Asiatisch-pazifischen Stiftung Kanadas organisiert.
Bei der Eröffnungssitzung wurde für Austausch zwischen Taiwan, Kanada und weiteren Partnern in der Region geworben, und es wurde ein Überblick über Sicherheitsfragen in der Region geboten. Fachleute und Gelehrte aus Japan, Kanada, den Philippinen, Singapur und Südkorea referierten über Fragen im Zusammenhang mit regionaler, wirtschaftlicher und maritimer Sicherheit.
In seiner Eröffnungsansprache erklärte Außenminister Lin, die Expansion von Autoritarismus stelle weiterhin eine Gefahr für den Weltfrieden und die globale Konjunktur sowie für die auf Regeln basierende internationale Ordnung dar. Partnerschaften zwischen demokratischen Ländern zu stärken sei wichtiger als je zuvor, urteilte Lin.
Die jüngste Fahrt einer kanadischen Fregatte durch die Taiwanstraße und die nach dem trilateralen Gipfel zwischen den USA, Japan und Südkorea in München verbreitete gemeinsame Stellungnahme unterstrichen die unerschütterliche Entschlossenheit gleichgesinnter Partner, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um für eine freie, offene und sichere indo-pazifische Region zu sorgen, interpretierte der Ressortchef.
In einer Zeit, in der Länder in aller Welt sich bemühen, die Belastbarkeit von Lieferketten zu verbessern, setzt das Außenministerium nach Lins Worten im Einklang mit der auf Werten basierenden Außenpolitik von Staatspräsident Lai Ching-te unverwandt seinen Ansatz der ganzheitlichen Außenpolitik um, um Frieden, Stabilität und Wohlstand zu fördern.
Lin und der kanadische Repräsentant Jim Nickel bekundeten beide ihre Hoffnung, dass die Konferenz weiter als maßgebliches Forum für bilateralen akademischen Austausch und Dialog dienen möge, berichtete das Außenministerium.
—Quelle: Taiwan Today, 02/21/2025 (SFC-E)
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