Studien über Taiwan haben während der letzten hundert Jahre in Japan als Folge drastischer Veränderungen in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern ein dramatisches Auf und Ab an Bedeutung erlebt. Während der japanischen Besatzung der Insel (1895-1945) gaben sich Kolonialregierung und Forscher alle erdenkliche Mühe, Taiwan sowie andere Kolonien Japans durch Studien zu erschließen. Während dieser fünf Jahrzehnte forschten ungefähr zwanzig japanische Sozialwissenschaftler über verschiedene Aspekte des Lebens in Taiwan. Das Hauptinteresse richtete sich auf Kultur, gesellschaftliche Entwicklung, Erziehung, Städteplanung und oppositionelle politische Bewegungen; vor allem aber studierte man die Bevölkerung der Insel, sowohl die Han-Chinesen als auch die Ureinwohner. Forscher untersuchten die Glaubensvorstellungen, Kulturen, Gesellschaften und Familienstrukturen der verschiedenen ethnischen Gruppen.
Die Universität von Tokio und die Kyoto-Universität begannen kurz nach der Jahrhundertwende, Taiwan-bezogene Kurse anzubieten. Es überrascht nicht, daß die meisten japanischen Universitäten nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Lehrveranstaltungen über die früheren Kolonien einstellten. Aber während die Taiwan-Forscher der Besatzungsära praktisch alle verstorben sind, bieten ihre frühen Studien heutigen Wissenschaftlern immer noch wertvolle Einblicke.
Eine weitere Verlagerung auf dem Gebiet der Taiwan-Studien fand statt, nachdem die Regierung der Republik China 1949 nach Taiwan übergesiedelt war. Obwohl Japan anfangs diplomatische Beziehungen mit der Regierung der Republik China aufrechterhielt, richteten sich die meisten japanischen Akademiker auf Festlandchina aus. "Japanische Gelehrte waren in den 50er und 60er Jahren von der marxistischen Ideologie besessen", erklärt Masahiro Wakabayashi(若林正丈), außerordentlicher Professor für Fremdsprachen an der Tokio-Universität. "In den Augen dieser Wissenschaftler war Taiwan ein rückständiges Gebiet, das von einer besiegten Regierung kontrolliert wurde und das zu studieren der Mühe nicht wert war." 1972 wurden die offiziellen Beziehungen zwischen Japan und Taiwan abgebrochen, was zu einem weiteren Rückgang auf dem Gebiet der Taiwan-Studien führte.
Der Taiwan-Literatur-Experte Terukazu Tsukamoto ist Mitglied eines" Taiwan-Fan-Clubs", in dem sich verschiedene Gelehrte der Tenri-Universität zu ihren Taiwan-bezogenen Spezialgebieten austauschen.
Hidenori Ijiri(井尻秀憲), außerordentlicher Professor für internationale Beziehungen an der Universität von Tsukuba, meint, daß Wissenschaftler sich nicht länger nur auf Taiwan-Studien spezialisieren können. "In Japan kann man Experte für China-Studien sein und Kurse zu China-bezogenen Themen anbieten, aber es ist fast unmöglich, Taiwan-Studien als ein unabhängiges Fach zu lehren", sagt er. "Taiwan-Spezialisten können in Japan nicht überleben."
Einer der bekanntesten Gelehrten auf dem Gebiet ist Takashi Nakamura(中村孝志), der sich fünfzig Jahre lang dem Studium der holländischen Besatzungszeit auf der Insel (1624-1662) gewidmet hat, darunter zehn Jahre dem Studium des Altholländischen. Öffentliche Anerkennung gab es wenig für jene, die sich auf dieses enggefaßte Themengebiet konzentrierten. Nakamura beschreibt seine Forschung folgendermaßen: "Taiwan-Studien zu betreiben, gleicht der Arbeit eines Missionars."
Taiwan hat nicht nur in akademischen Kreisen an Bedeutung verloren. Die Filmkritikerin Shizue Tamura(田村至津枝)meint, daß es in der Öffentlichkeit allgemein kaum Interesse an der Insel gibt. "Japaner, vor allem die jüngere Generation, verstehen Taiwan nicht", sagt sie. "Sie kennen Taiwan nur als einen geographischen Begriff. Von den Menschen und der Kultur dort haben sie keine Ahnung." Obwohl taiwanesische Filme in den achtziger Jahren zum ersten Mal Preise auf Filmfestspielen gewannen, hatte die dadurch geweckte Aufmerksamkeit wenig Einfluß auf Japan. "Japaner bevorzugen Filme aus den USA oder aus europäischen Ländern", sagt Tamura. "Sie kennen Taiwan einfach nicht, und sie kümmern sich auch nicht darum. Es fällt ihnen schwer, taiwanesische Filme zu würdigen."
Während Taiwan-Studien als unabhängiges Forschungsgebiet in Japan einen Niedergang erlebten, gewannen sie als Teil der China-Studien an Bedeutung und fanden darüber ihren Platz im Lehrangebot. Ein Grund für das so gelagerte Interesse bestand darin, daß Festlandchina während der sechziger und siebziger Jahre für ausländische Forscher unzugänglich war. Taiwan wurde daher für viele Sinologen zur logischen zweiten Wahl.
Sakujiro Shimomura(下村作次郎), außerordentlicher Professor an der Tenri-Universität bei Kyoto, gehört zu denen, die sich Taiwan zuwandten. Shimomura hatte in Japan chinesische Gegenwartsliteratur studiert, bevor er 1980 nach Taiwan ging, um Material über Werke festlandchinesischer Romanciers zu sammeln. Aber aufgrund der feindschaftlichen Beziehungen zwischen Festlandchina und Taiwan kam er an keine Informationen zu seinem ursprünglichen Thema heran. "Unterdessen fand ich, daß die Werke taiwanesischer Schriftsteller ihren eigenen Stil hatten", sagt Shimomura. "Also begann ich, mich mit taiwanesischer Literatur zu beschäftigen."
In jüngster Zeit hat die Entspannung der Beziehungen über die Taiwanstraße hinweg indirekt dazu geführt, daß mehr China-Experten Interesse an Taiwan zeigen. Dem zugrunde liegt, daß die Beziehungen der Insel mit dem Festland einen wachsenden Einfluß auf dieses haben. "Wissenschaftler sind dabei, ihr Forschungsgebiet auszudehnen, um auch Taiwan abzudecken", sagt Hidenori Ijiri von der Universität von Tsukuba. Aber er betont, daß diese Studien ganz am Anfang stehen: "Sie sind so jung, daß sie noch keine handfesten Resultate erbracht haben."
Taiwans jüngster Wirtschaftsaufschwung hat auch die Wichtigkeit der Insel für Studien der gesamten Region verstärkt. Haruo Torari(戶張東夫), Professor am Fachbereich für Management und Information an der Sanno-Universität in Tokio, meint, daß Taiwan vor allem beispielgebend für die 1,2 Milliarden Menschen in Festlandchina sei. "Taiwan ist nicht nur eine Insel mit 20 Millionen Einwohnern", führt er aus. "Die Bedeutung Taiwans liegt darin, daß es zu einem Modell für die riesige Bevölkerung des Festlandes geworden ist." Torari war stellvertretender Chefredakteur der Yomiuri Daily News und hielt sich während der siebziger und achtziger Jahre oft in Hongkong auf, wo er für die Berichterstattung über Hongkong und die beiden Seiten der Taiwanstraße verantwortlich war.
An der Tenri-Universität gibt es nicht nur die größte Gruppe von Taiwan-Forschern in Japan; die Universität unterhält auch seit drei Jahrzehnten einen regelmäßigen akademischen Austausch mit der Chinesischen Kultur-Universität in Taipei.
Einige Wirtschaftswissenschaftler in Japan konzentrieren sich ebenfalls auf Untersuchungen über Taiwan. Zwei der bekanntesten stammen aus Taiwan. Professor Liu Chin-ching(劉進慶)von der Universität von Tokio veröffentlichte kürzlich "Analyse der Wirtschaft Taiwans nach dem Zweiten Weltkrieg" in Japanisch und Chinesisch. Professor Tu Chao-yen(涂照彥)von der Nagoya-Universität ist der Autor von "Taiwan unter dem japanischen Imperialismus", das ebenfalls in beiden Sprachen erschien. Darüber hinaus schrieben die beiden zusammen mit einem dritten Autor "Taiwans Wirtschaft" in Japanisch.
In den letzten Jahren haben Taiwans politische Entwicklung und die fortschreitende Demokratisierung auch die Aufmerksamkeit japanischer Sozialwissenschaftler auf sich gezogen. Seit Mitte der achtziger Jahre hat Taiwan das Kriegsrecht, das Gründungsverbot von Oppositionsparteien und das Verbot von Reisen nach Festlandchina aufgehoben. "Davor hatte die politische Situation stagniert, es hatte überhaupt keine Veränderungen gegeben", sagt Wakabayashi. "Doch dann begannen sich Politologen für Taiwan zu interessieren."
Akademiker, die sich mit Taiwan-Studien befassen, stoßen jedoch auf Probleme. Sie müssen sich für ihre Karriere eine breitere Forschungsperspektive bewahren, vor allem wenn sie eine Lehrstelle finden wollen. Torari von der Sanno-Universität formuliert es so: "Nur mit Taiwan-Studien könnte ich nicht überleben. Glücklicherweise decken meine Studien auch Hongkong und Festlandchina ab." Hindenori Ijiri von der Universität von Tsukuba hat eine ähnliche Haltung. "Ich verstehe mich nicht als Spezialist für Taiwan-Studien", sagt er. "Ich betrachte mich als Politologen, der sich auf internationale Beziehungen und vergleichende politische Studien über Ostasien spezialisiert, mit besonderem Schwerpunkt China und Taiwan."
Obwohl Masahiro Wakabayashi von der Universität von Tokio Taiwan-Studien betreibt und auf die politische Entwicklung der Insel spezialisiert ist, lehrt er dies nicht ausschließlich. Wakabayashi unterrichtet auch Mandarin-Chinesisch. Dazu gibt er, gemeinsam mit einem anderen Hochschullehrer, Kurse über asiatische Politik und Wirtschaft; Taiwans politische Entwicklung macht nur einen kleinen Teil des Unterrichtsstoffes aus.
Finanzielle Unterstützung für Forschungen über Taiwan zu erhalten, stellt ein anderes Problem dar. In Japan ist es fast unmöglich, Gelder von privaten Firmen für dieses Studiengebiet zu beantragen, da das Interesse daran in der Geschäftswelt beschränkt ist. Immerhin gibt es einige staatliche Mittel, von denen ein paar Taiwan-Wissenschaftler profitiert haben. Shigeru Tsuchida(土田滋), Linguistikprofessor an der Universität von Tokio und Spezialist für Sprachen der Ureinwohner Taiwans, hat seit 1985 regelmäßig Unterstützung von Japans Nationaler Wissenschaftsstiftung erfahren. Tsuchida glaubt, daß die Zeit günstig für Anträge bei staatlichen Stiftungen ist. "Japan ist reich und kann es sich mittlerweile erlauben, Gelehrte bei Forschungen, die nicht direkt an die ökonomische Entwicklung gekoppelt sind, zu unterstützen", sagt er.
Staatsgelder gibt es aber nicht für alle Gebiete der Taiwan-Studien. Forscher, die sich mit Japans Kolonialpolitik beschäftigen, werden zum Opfer der ambivalenten Haltung der Regierung gegenüber jener Zeit. Jahrelang hat das Thema hitzige Debatten zwischen verschiedenen politischen Gruppen ausgelöst. Die Liberale Demokratische Partei (LDP), die drei Jahrzehnte lang an der Macht war, verteidigte ursprünglich die alte Kolonialpolitik. Als in der Öffentlichkeit die Kritik daran - und an der Art, wie die Vergangenheit in japanischen Schulbüchern dargestellt wurde - wuchs, stellte die LDP ihre offen befürwortende Haltung ein. Aber sie äußerte auch keine Kritik. Hätte sie es getan, war die Befürchtung innerhalb von Regierungskreisen, so wäre das Land mit Entschädigungsforderungen von Menschen aus den früheren Kolonien überschwemmt worden, die im Krieg zu leiden hatten.
Kyoji Asada (淺田喬二), Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Komazawa-Universität, ist einer derjenigen, die zu diesem heiklen Thema forschen. "Dreißig Jahre lang habe ich beim Erziehungsministerium Forschungsgelder beantragt", sagt er. "Aber ich habe nichts bekommen. Hätte die Regierung mich unterstützt, so hätte sie damit das aggressive Verhalten Japans eingestanden. "
Takashi Nakamura von der Tenri-Universität hat in 50 Jahren, die er über die holländische Besatzungszeit Taiwans (1624-1662) geforscht hat, wenig öffentliche Anerkennung erfahren. "Taiwan-Studien zu betreiben", sagt er, "gleicht der Arbeit eines Missionars."
Studienreisen nach Taiwan sollten regulärer Bestandteil der Arbeit eines Taiwan-Studientreibenden sein. Es gibt aber einige Faktoren, die den akademischen Austausch erschweren. Einer davon ist das Fehlen diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und Taiwan. Taiwanesische Organisationen und Universitäten bieten manchmal an, Reise- und Unterbringungskosten für japanische Gastprofessoren zu bezahlen, aber das japanische Erziehungsministerium gestattet es Fakultätsmitgliedern staatlicher Universitäten nicht, Geld von Ländern anzunehmen, mit denen Japan keine diplomatischen Beziehungen unterhält. "Mich ärgert so etwas", sagt Professor Ijiri von der Universität von Tsukuba. "Es geht um einen rein akademischen Austausch, aber die Universitätsverwaltung erlaubt uns nicht, Geld von der Regierung der Republik China anzunehmen."
Professor Wakabayashi von der Universität von Tokio findet, daß sich die japanische Regierung zu viele Gedanken über die Reaktion der Regierung Festlandchinas macht. "Diese Vorschrift ist zwanzig Jahre alt", sagt er. "Die Situation hat sich geändert. Wir führen einen rein akademischen Austausch, ohne alle Politik. Dieses Tabu sollte aufgehoben werden."
Aber auch für die Gelehrten, die nach Taiwan kommen, kann das Sammeln von Informationen mit Schwierigkeiten verbunden sein. Auf der Insel gibt es einige Bibliotheken und akademische Institutionen, die wertvolle historische Dokumente aus der Zeit der japanischen Besatzung und noch davor besitzen. Aber die meisten von ihnen haben keine adäquaten Aufbewahrungsmöglichkeiten. Einige wertvolle Archive sind daher bereits verloren oder ruiniert.
Gelehrte sagen, daß selbst in intakten und zugänglichen Archiven zu forschen schwierig sein kann. Professoren der Chukyo-Universität in Nagoya haben bei ihren Recherchen in Taiwan zahlreiche Frustrationen erfahren. 1982 vereinbarte die Universität mit der Forschungskommission für die Geschichte der Provinz Taiwan (Taiwan Provincial Historical Research Commission) ein Austauschprojekt, um die japanische Herrschaft in Taiwan zu erforschen. Seither besuchte jeden Sommer eine Gruppe japanischer Wissenschaftler und Studenten Taiwan, um die 13 000 Bände der Kommission mit offiziellen Dokumenten aus der japanischen Besatzungszeit zu katalogisieren. Gegen Ende des Jahres 1993 begannen die zwei Institutionen mit der Herausgabe eines 60bändigen Katalogs.
Warum hat es so lange gedauert, dieses Material zu sichten? Yukio Hiyama(檜山幸夫), Juraprofessor an der Chukyo-Universität, macht die Bürokratie und die schlechte Instandhaltung des Materials dafür verantwortlich. Die Forschungskommission der Provinz hatte alle Dokumente auf Mikrofilm übertragen, dessen Qualität teilweise aber so schlecht war, daß die Forscher doch wieder auf die Originale zurückgreifen mußten. Zu allem Übel wurde den japanischen Forschern aber nicht gestattet, das empfindliche Archivmaterial zu fotokopieren. Sie mußten die Dokumente von Hand abschreiben. In Japan, erklärt Hiyama, können Forscher historische Dokumente auf Antrag fotokopieren.
Ein Vorteil für japanische Wissenschaftler, die in Taiwan mittels Personenbefragungen Material sammeln, ist, daß in der älteren Generation noch viele Japanisch sprechen. Aber Shigeru Tsuchida, der die Sprachen der taiwanesischen Ureinwohner studiert, erinnert daran, daß dieser Vorteil nicht ewig bestehen wird. "Ich habe das Glück, daß viele Eingeborene fließend Japanisch sprechen, aber ich fürchte, daß diese Generation bald ausstirbt", sagt er. "Es ist schwer, gute Informanten zu finden, die sowohl des Japanischen als auch einer Eingeborenensprache mächtig sind. Ich habe Verständigungsschwierigkeiten mit der jungen Generation."
Ein weiterer Vorteil davon, in Taiwan zu forschen, besteht darin, daß auf der Insel wesentlich mehr Bücher über Taiwan-Studien erhältlich sind als in Japan. Es gibt Forscher, die sagen, daß die in Japan zugängliche Literatur über Taiwan sich auf Reiseführer und Kochbücher beschränkt. Studieninteressierte müssen oft entweder selbst nach Taiwan fahren oder dort jemanden haben, der ihnen Material schicken kann. "Manchmal bitte ich meine Freunde in Taiwan, Bücher für mich zu besorgen", sagt Keizo Yamada(山田敬山), Professor für chinesische Literatur an der Kobe-Universität. "Es geht mir darum, möglichst vollständiges und akkurates Studienmaterial für mein Forschungsgebiet zu bekommen."
Zum Teil war der Austausch zwischen den beiden Seiten positiv und fruchtbar. Die Tenri-Universität erfreut sich seit drei Jahrzehnten eines Studienaustauschs mit Taiwan. An der Universität werden elf Fremdsprachen gelehrt, darunter auch der taiwanesische Dialekt. Sie hat auch acht Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen eingerichtet, eine davon mit der Chinesischen Kultur-Universität in Taipei. Seit 1964 haben die beiden Universitäten regelmäßig Lehrkörper und Studenten ausgetauscht, um die jeweiligen Muttersprachen ihrer Länder zu lehren und zu erlernen. Darüber hinaus haben die japanischen Professoren die Tenri-Taiwan-Vereinigung gegründet, die sich einmal im Monat trifft, um Forschungsberichte vorzulegen.
Die Wissenschaftler der Vereinigung untersuchen Themen, die in Beziehung zu ihrem Lehrgebiet stehen. Es gibt Spezialgebiete wie Schamanismus beim Volk der Ami oder Sprachpolitik während der japanischen Kolonisierung Taiwans. Die Gruppe nennt sich selbst den "Taiwan-Fan-Club". Der Taiwan-Literatur-Experte Terukazu Tsukamoto(塚本照和)sagt über die Vereinigung: "Man wird schwerlich an irgendeiner anderen Hochschule eine so große Gruppe von Gelehrten finden, die sich mit Taiwan-Studien beschäftigen."
(Deutsch von Christian Unverzagt)