Taiwans Innenministerium richtete am 24. August in Taipeh den diesjährigen internationalen Austausch zu Wehrpflicht und Schulung für gesellschaftliche Belastbarkeit aus, was zu den Bemühungen gehört, Wehrersatzdienst-Personal in zukünftige Katastrophenverhütung und Rettungsmaßnahmen einzubeziehen.
Akademiker:innen und Fachleute aus Japan, Lettland, Litauen, Taiwan, der Türkei, der Ukraine und den USA referierten über Fallstudien zu Katastrophenhilfe und Schulungserfahrungen, und es wurde die Anwendung aufstrebender Technologien wie beispielsweise Drohnen erörtert, berichtete das Innenministerium. Offizielle von Taiwans Zentralregierung und Lokalverwaltungen, Repräsentant:innen zuständiger Behörden und von Handelsbüros verschiedener Länder waren gleichfalls vertreten.
Innenministerin Liu Shyh-fang bekundete in ihrer Ansprache gegenüber den Teilnehmer:innen die Absicht der Regierung, die Rolle der Ersatzdienst-Belegschaft zu modifizieren, um die Gesellschaft zu stärken. Sie verwies auf den Zusammenbruch der durch einen Erdrutsch entstandenen Matai’an-Stausperre und den Taifun Danas im vergangenen Jahr als Katastrophen, bei welchen Ersatzdienstleistende maßgeblich für Evakuierungen, Umweltschutzmaßnahmen und Hilfe-Aktionen nach den Vorfällen eingesetzt wurden.
Liu hob ferner hervor, dass es bei nationaler Sicherheit nicht um Schlagworte oder kurzfristige Schulung gehe — technologische Modernisierungen und Verbesserungen von Systemen seien ebenfalls bedeutsam.
Das Innenministerium erläuterte, dass die Zahl von Ersatzdienstleistenden in den jüngsten Jahren erhöht worden sei, und mittlerweile würden Schulungskurse mit drei Stadien und fünf Modulen abgehalten, um Katastrophenschutz, medizinische Notfallversorgung und die Kapazitäten für Katastrophenbewältigung zu verbessern, um Servicepersonal optimal in das System gesellschaftlicher Belastbarkeit zu integrieren.
—Quelle: Taiwan Today, 08/25/2026 (POC-E)
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