Unter der Schirmherrschaft von Taiwans Außenministerium begann am 20. Juli in Taipeh ein Workshop zur Förderung von Umwelt- und Industrie-Kooperation mit Taiwans diplomatischen Verbündeten und Partnern.
Wie das Außenministerium verlautete, wurde das Projekt „Co-Carbon Compass Workshop: Carbon Credit Collaboration and Capacity Building under the Diplomatic Allies Prosperity Project“ vom staatlich gestützten Forschungsinstitut für industrielle Technologie (Industrial Technology Research Institute, ITRI) organisiert.
Im Einklang mit der Methode ganzheitlicher Außenpolitik der Regierung gehe es bei der fünftägigen Veranstaltung darum, eine schadstoffarme nachhaltige Zukunft zu erkunden, gleichzeitig würden Taiwans Bemühungen zur Zusammenarbeit mit globalen Partnern vorgestellt, um Herausforderungen des Klimawandels anzupacken, und es seien Botschafter:innen und hochrangige Offizielle von 11 Verbündeten dabei, berichtete das Außenministerium.
Bei der Eröffnungszeremonie erklärte der stellvertretende Außenminister François Chih-chung Wu, Taiwan arbeite im Geiste des Pariser Abkommens und weltweiter Klimapolitik mit seinen Verbündeten beim Kapazitätenaufbau, Verbesserung der Belastbarkeit beim globalen Emissionshandel und Schadstoffminderung zusammen. Wu hob die konstruktive Rolle des Landes beim Umgang mit Klimafragen hervor und bekundete die Hoffnung, dass der Workshop zu bilateralem und multilateralem Einvernehmen sowie größeren Kapazitäten zur Bewältigung entsprechender Angelegenheiten führen werde.
Während eines Begrüßungsempfanges mit Teilnehmer:innen an dem Workshop im weiteren Verlauf des Tages kommentierte Vize-Außenminister Ger Bau-shuan, durch Kooperation der staatlichen und privaten Sektoren sowie internationale Zusammenarbeit werde die Regierung im Einklang mit den Zielen des Projektes Wohlstand der diplomatischen Verbündeten und der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) einheimischen Unternehmen dabei helfen, ihre Präsenz auszubauen, Kontakte mit Pendants in aller Welt zu knüpfen und Verbündeten bei ihrer nachhaltigen Entwicklung zu helfen.
Taiwans stellvertretender Umweltminister Hsieh Yein-rui freut sich darauf, gegenüber den Workshop-Teilnehmer:innen über Taiwans politische Ziele im Zusammenhang mit dem Übergang zu Klima-Neutralität bis zum Jahr 2050, das CO2-Gebührensystem und entsprechende Erfahrungen zu referieren, und der geschäftsführende ITRI-Vizepräsident Lee Tzong-ming lud die Teilnehmer:innen ein, das im nordtaiwanischen Landkreis Hsinchu beheimatete Forschungsinstitut zu besuchen, um Taiwans entsprechende technologische Entwicklungen und Innovationen besser zu begreifen.
—Quelle: Taiwan Today, 07/22/2026 (SFC-E)
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