26.07.2026

Taiwan Today

Gesellschaft

Innenministerium richtet internationale Schulung zu Katastrophenschutz aus

22.07.2026
Taiwans Innenministerin Liu Shyh-fang (vordere Reihe, Dritte von rechts) am 20. Juli in Taipeh mit Offiziellen und Berater:innen aus Taiwan und den USA bei einer vom Innenministerium veranstalteten Schulung zu Katastrophenschutz und humanitärer Hilfe. (Foto mit freundlicher Genehmigung von Ministry of the Interior)
Taiwan Innenministerium richtete am 20. Juli in Taipeh die diesjährige Reaktionsschulung humanitäre Hilfe Taiwan–USA für Verbündete und Partner (Taiwan-U.S. Humanitarian Assistance Response Training Allies and Partners, HART A&P) aus, was die Entschlossenheit der Regierung hervorhebt, Kapazitäten der Zentralregierung und von Lokalverwaltungen zu integrieren, die Kooperation zwischen zivilen Einrichtungen und Verteidigungskräften sowie Koordinationsmechanismen für internationale Hilfe zu stärken, um den Katastrophenschutz zu fördern.
 
An der vom Nationalen Feuerwehramt (National Fire Agency, NFA) im Innenministerium in Zusammenarbeit mit Taiwans Verteidigungsministerium, dem Amerikanischen Institut in Taiwan (AIT) und dem in Hawaii beheimateten Center for Excellence in Disaster Management and Humanitarian Assistance organisierten Veranstaltung nahmen Mitarbeiter:innen und Offizielle von zahlreichen Behörden und Institutionen teil, darunter das Amt für Katastrophenbewältigung unter dem Exekutiv-Yuan, das Nationale Wissenschafts- und Technologie-Zentrum für Katastrophenverringerung (National Science and Technology Center for Disaster Reduction, NCDR), das Verteidigungsministerium, das Außenministerium, Feuerwehrbehörden von Lokalverwaltungen sowie Bürgerinitiativen wie die buddhistische Tzu Chi-Wohlfahrtsstiftung und Taiwans Rotkreuzgesellschaft.
 
Wie das Innenministerium verlautete, umfasste die von Offiziellen und Berater:innen aus den USA dirigierte dreitägige Schulung internationale Zivil- und Verteidigungs-Koordinationsnormen, Informationen über Mechanismen der USA für humanitären Beistand im Ausland sowie eine Einführung in die Standardbetriebsverfahren von Verteidigungs-Koordinationszentren zahlreicher Länder. Darüber hinaus wurden Beispiele für Zusammenarbeit von zivilen Stellen und Verteidigungskräften bei globaler Katastrophenbewältigung vorgestellt.
 
Den Abschluss der Schulung bildete ein Szenarien-Planspiel für eine größere Katastrophe, berichtete das Innenministerium und ergänzte, im Mittelpunkt dabei habe die Zusammenarbeit zwischen der Zentralregierung und Lokalverwaltungen, den Streitkräften und maßgeblichen Katastrophenschutzpartnern gestanden, und man habe danach gestrebt, durch Ergebnisanalysen potenzielle Herausforderungen in aktuellen Mechanismen zu ermitteln.
 
Laut Innenministerin Liu Shyh-fang sind angesichts von Katastrophen, die durch den Klimawandel und andere Faktoren ausgelöst werden, die Kapazitäten für Katastrophenschutz durch laufenden internationalen Austausch und gegenseitiges Lernen verbessert worden. Abgesehen von der Weitergabe taiwanischer Erfahrungen bei Verhütung von und Umgang mit Katastrophen habe HART A&P überdies auf relevante praktische Ansätze der USA und anderer internationaler Partner zurückgegriffen, um es Taiwan leichter zu machen, eine belastbarere Gesellschaft zu schaffen, fügte sie hinzu.
 
Das Innenministerium merkte an, dass Nichtregierungsorganisationen für die Regierung wichtige Partner seien, und ihr Beistand bei Ressourcenintegration, Fürsorge für Katastrophenopfer, medizinischer Unterstützung und internationalen Verbindungen sei notwendig für den Umgang mit Katastrophen. Daher sei regelmäßige gemeinsame Schulung wichtig dafür, gegenseitiges Verstehen und Vertrauen aufzubauen, was förderlich sei, um Kosten zu senken und dafür zu sorgen, dass Ressourcen rasch in betroffene Gegenden entsandt werden könnten.
 
—Quelle: Taiwan Today, 07/21/2026 (YCH-E)
—Zuschriften an die Taiwan heute-Redaktion unter taiwanheute@yahoo.com
 

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