27.05.2026

Taiwan Today

Gesellschaft

Konferenz über transnationale Verbrechensbekämpfung in Taiwan

25.05.2026
Taiwans Minister ohne Geschäftsbereich Lin Ming-hsin hielt die Eröffnungsansprache bei der Internationalen Konferenz zur Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gegen transnationale Kriminalität, die vom 20. bis 21. Mai in Taipeh über die Bühne ging. (Foto mit freundlicher Genehmigung von Ministry of Justice)
Die Internationale Konferenz zur Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gegen transnationale Kriminalität ging vom 20. bis 21. Mai in Taipeh über die Bühne, was die Entschlossenheit der Regierung vorführt, bei der Bekämpfung von Betrug mit Partnern zusammenzuarbeiten.
 
An der vom Justizministerium, dem Amt für Geldwäsche-Bekämpfung unter dem Exekutiv-Yuan (also Taiwans Regierungskabinett) und der Staatsanwaltschaft Taiwan organisierten Veranstaltung nahmen Fachleute taiwanischer Ministerien und Behörden teil, darunter das Ermittlungsamt im Justizministerium, die Nationale Polizeibehörde im Innenministerium, das Digitalministerium und die Finanzaufsichtskommission sowie Pendants aus Deutschland, Estland, Frankreich, den Philippinen, Polen und den USA wie zum Beispiel die US-Bundespolizei FBI und das Heimatschutz-Ermittlungsamt.
 
Glanzlichter der Veranstaltung waren ein Grundsatzvortrag von Mohammed Shahid Ahmed, Stabschef in Nigerias Finanzermittlungseinheit und stellvertretender Vorsitzender der Egmont-Gruppe (einem vereinigten Gremium aus 182 Finanzermittlungseinheiten), berichtete das Justizministerium. Diskussionen drehten sich um grenzüberschreitende Justizkooperation, technologische Ermittlungs-Hilfsmittel, Verhütung von Geldwäsche virtueller Vermögenswerte und Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) für Verbesserungen bei Betrugsermittlungen, ergänzte das Ministerium.
 
In seiner Eröffnungsansprache erklärte der Minister ohne Geschäftsbereich Lin Ming-hsin, kein Land könne allein mit grenzüberschreitender Kriminalität fertig werden. Nur durch Informationsaustausch, internationale Zusammenarbeit und institutionalisierte Rechtsbeistandmechanismen könne die internationale Gemeinschaft die globalen Kapazitäten für Verbrechensverhütung und -kontrolle voranbringen, um Betrug zu bekämpfen, begründete er und verwies auf ein im Mai zwischen Taiwan und Paraguay unterzeichnetes Abkommen zu Justizkooperation.
 
Die Regierung setze weiter die Version 2.0 der Richtlinien der nächsten Generation von Betrugsbekämpfungsstrategien um, enthüllte Lin und lobte Taiwans Errungenschaften bei Ermittlungen grenzüberschreitender Verbrechen, Beschlagnahme von Erträgen aus Straftaten sowie Opferschutz. Taiwan sei entschlossen, Mechanismen zur Bekämpfung von Geldwäsche mit internationalen Standards in Einklang zu bringen, und man werde neue Risiko-Einschätzungen zu Geldwäsche, Terrorismus und Finanzierung von Waffenverbreitung vornehmen, außerdem wolle man sich auf die fünfte Runde gegenseitiger Bewertung der asiatisch-pazifischen Geldwäsche-Gruppe im Jahr 2030 vorbereiten.
 
Justizminister Cheng Ming-chien erläuterte, der mit Paraguay unterzeichnete Vertrag sei das 17. Abkommen seines Landes dieser Art. Sein Ministerium werde fortlaufend entsprechende internationale Zusammenarbeit stärken und die Version 2.0 von Taiwans Richtlinien einhalten, um die Kapazitäten zur Bekämpfung transnationalen Betrugs und Geldwäsche voranzubringen.
 
—Quelle: Taiwan Today, 05/22/2026 (YCH-E)
—Zuschriften an die Taiwan heute-Redaktion unter taiwanheute@yahoo.com
 

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