Taiwans Sportminister Lee Yang gelobte, die Unterstützungsmechanismen und Trainings-Ressourcen fortgesetzt zu verbessern, um Taiwans Athlet:innen in die Lage zu versetzen, noch wirkungsvoller an Wintersportwettbewerben teilnehmen zu können.
So äußerte sich der Ressortchef am 2. März bei einer Begegnung mit Angehörigen der taiwanischen Olympiamannschaft, die kurz zuvor von den diesjährigen Winterspielen in Italien heimgekehrt war. Nach Auskunft des Sportministeriums hatten acht taiwanische Sportler:innen bei den Spielen in Mailand und Cortina an Wettkämpfen in fünf Sportarten teilgenommen, darunter Ski Alpin, Ski-Langlauf, Bobfahren, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf.
Die Verhältnisse und Ressourcen für Wintersport-Training seien wegen Taiwans subtropischem Klima vergleichsweise begrenzt, erläuterte Lee, infolgedessen müssten die Athlet:innen langfristig im Ausland trainieren und sich an unterschiedliche Milieus anpassen. Er dankte den Mitgliedern des Team Taiwan, Trainer:innen und unterstützendem Personal für ihre Leistungen auf der internationalen Bühne.
Das Abschneiden vom Team Taiwan war gekennzeichnet von stabilen Leistungen und zahlreichen Durchbrüchen. Chen Ying-chu brach Taiwans Landesrekord im 500 m-Eisschnellauf der Damen, und Sophia Tsu Velicer beeindruckte beim 50 km-Skilanglauf Mass Start Classic.
Bei den diesjährigen Spielen war Taiwan erstmals beim olympischen Bobfahren vertreten, berichtete das Ministerium. Lin Sin-rong qualifizierte sich dabei für das Dameneinzel und kämpfte gemeinsam mit Lin Song-en um Gold beim Rennen im Damen-Zweierbob.
—Quelle: Taiwan Today, 03/04/2026 (POC-E)
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