Premierminister Cho Jung-tai leitete am 24. Dezember in Taipeh die 34. Sitzung des Ausschusses für Gleichberechtigung der Geschlechter unter dem Exekutiv-Yuan (also Taiwans Regierungskabinett).
Während der Sitzung erklärte Cho, die Politik der Regierung, Haushalte mit doppeltem Einkommen durch Betreuung von Kindern und Fürsorge für Senior:innen zu unterstützen, ermögliche es berufstätigen Erwachsenen, ihre Jobs zu behalten oder in ihr Beschäftigungsverhältnis zurückzukehren. Der Exekutiv-Yuan bezeichnete die Politik als soziale Investitionsstrategie, welche inklusives Wachstum und Wirtschaftsentwicklung fördere sowie es Arbeitnehmer:innen leichter mache, ein Gleichgewicht zwischen Familie und beruflicher Laufbahn zu finden.
Der Regierungschef sprach ferner über eine in diesem Jahr in Gang gesetzte zweijährige nationale Initiative, welche geschlechterbedingte Gewalt verhüten soll, und erläuterte, welche Rolle ein vom Ministerium für Gesundheit und Soziales (Ministry of Health and Welfare, MOHW) gegründetes interministerielles Ermittlungs- und Forschungzentrum für die Verhütung sexueller Gewalt dabei spielen werde.
Das Arbeitsministerium wiederum brachte den Ausschuss hinsichtlich der Fortschritte bei doppeltem Einkommen und der dualen Pflegepolitik auf den neuesten Informationsstand, und Cho erteilte die Anweisung, den Dialog mit dem Unternehmenssektor fortzusetzen, sobald das neue System des Elternurlaubs in Gang gekommen sei, um die Umsetzung zu optimieren und Frauen zu ermutigen, nach der Niederkunft wieder arbeiten zu gehen.
Des Weiteren wurde dem Ausschuss ein Vorschlag zur Verbesserung des Entwicklungsplans für ein nationales Frauenmuseum unterbreitet, und Cho empfahl den zuständigen Ministerien, sich am Nationalen Menschenrechtsmuseum als Vorbild zu orientieren.
—Quelle: Taiwan Today, 12/26/2025 (POC-E)
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