Taiwans Vizepräsidentin Hsiao Bi-khim machte auf die anhaltende Vertiefung des Austausches mit der japanischen Präfektur Oita als Teil der allgemeinen Ausweitung der Partnerschaft zwischen Taiwan und Japan aufmerksam.
Die Stellvertreterin des Staatsoberhauptes äußerte sich dahingehend am 1. Oktober im Präsidialamt in Taipeh während einer Begegnung mit einer japanischen Delegation unter der Leitung des Gouverneurs der Präfektur Oita Kiichiro Sato. Nach Auskunft des Präsidialamtes war dabei außerdem Seishiro Eto zugegen, Oitas früherer Repräsentant im japanischen Parlament und derzeitiger Vorsitzender des Japan-Taiwan-Freundschaftsverbandes.
Hsiao hob hervor, dass Taiwan und die Region Kyushu, wo die Präfektur Oita sich befindet, seit Jahren robuste Beziehungen unterhalten, besonders im Hinblick auf gegenseitigen Beistand nach Naturkatastrophen. Zusammenarbeit in Bereichen wie Industrie und der Wirtschaft seien in den jüngsten Jahren gewachsen, ergänzte sie.
Des Weiteren bekundete Hsiao Dankbarkeit gegenüber Eto wegen seines langjährigen Einsatzes für die Förderung der Verbindungen zwischen Taiwan und Japan, den er auch nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament fortführte, und erwähnte die Investition des in der nordtaiwanischen Stadt Hsinchu ansässigen Halbleiterkonzerns Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) in Kyushu als Eckpfeiler des gegenseitigen Wohlstandes.
Oita sei bei taiwanischen Tourist:innen ein beliebtes Reiseziel, kommentierte Hsiao und sprach sich für engere zwischenmenschliche Besuche aus, um den Weg für zusätzlichen Austausch zu ebnen.
—Quelle: Taiwan Today, 10/02/2026 (POC-E)
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