Taiwans Außenminister Lin Chia-lung traf am 7. August in Taipeh mit dem CEO der in den USA ansässigen Nichtregierungsorganisation Freedom House Jamie Fly zusammen, um Ansichten über demokratische Entwicklung, Kooperation bei Menschenrechten sowie die Herausforderungen auszutauschen, welche durch die Expansion von Autoritarismus für Taiwan und die Welt entstehen.
Lin pries die seit langem von der Organisation unternommenen Bemühungen, Freiheit und demokratische Herrschaft in der Welt voranzubringen, indem Berichte erstellt werden und Forschung zu transnationaler Unterdrückung durchgeführt wird. Das Außenministerium arbeite momentan an der Gründung eines Zentrums für internationale Nichtregierungsorganisationen (International Nongovernmental Organization, INGO), um Taiwan zu einer maßgeblichen Drehscheibe für INGOs in der indo-pazifischen Region umzuformen, so Lin.
Der Ressortchef bekundete ferner seine Hoffnung auf eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit Menschenrechtsorganisationen wie Freedom House, um gemeinschaftlich die demokratische Belastbarkeit zu stärken.
Fly lobte Taiwans Beiträge zu Demokratie und Schutz der Menschenrechte, und er merkte an, Taiwan stehe in dem von seiner Organisation erstellten Bericht Freedom in the World dieses Jahr auf Rang 2 in Asien. Der CEO freut sich darauf, eine engere Partnerschaft mit Taiwan aufzubauen, um die demokratische Entwicklung in der Region voranzubringen.
Nach Auskunft des Außenministeriums war Freedom House im Jahr 1941 gegründet worden und gab seinen ersten jährlichen Bericht zu Freiheit in der Welt im Jahr 1973 heraus. Seit fast 30 Jahren in Folge wurde Taiwan in dem Bericht als „frei“ bewertet, enthüllte das Ministerium und fügte hinzu, die Regierung und Taiwans Zivilgesellschaft hätten im vergangenen Jahr den erstmals von der Organisation vergebenen Beacon Award erhalten.
—Quelle: Taiwan Today, 08/11/2026 (YCH-E)
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