11.08.2026

Taiwan Today

Politik

IPAC-Delegation von Taiwans Außenminister Lin Chia-lung empfangen

10.08.2026
Taiwans Außenminister Lin Chia-lung (rechts) sprach am 4. August in Taipeh mit Japans früherem Verteidigungsminister und Ko-Vorsitzenden der Interparlamentarischen Allianz zu China Gen Nakatani über Sicherheitsfragen der Region. (Foto mit freundlicher Genehmigung des Außenministeriums)
Taiwans Außenminister Lin Chia-lung traf am 4. August in Taipeh mit einer Delegation der Interparlamentarischen Allianz zu China (Inter-Parliamentary Alliance on China, IPAC) zusammen.
 
Wie das Außenministerium verlautete, gehörten zu der Gruppe der Ko-Vorsitzende der Organisation und frühere japanische Verteidigungsminister Gen Nakatani, der IPAC-Gründer und geschäftsführende Direktor Luke de Pulford sowie IPACs Japan-Direktor Shiori Yamao.
 
Lin begrüßte die Gruppe, deren Besuchsprogramm die Teilnahme am diesjährigen Ketagalan-Forum umfasste, und dankte während der Eröffnungszeremonie des Forums IPAC dafür, ihre Ablehnung des von der VR China verhängten „Gesetzes zur Förderung der ethnischen Einheit und des Fortschritts“ bekräftigt zu haben. Beijing setze anhaltend Gesetze als politisches Werkzeug ein, um Furcht zu verbreiten und andere Länder zu zwingen, zum Thema der chinesischen Expansion zu schweigen.
 
Das Tempo, mit welchem IPAC aktiv wurde, um grenzüberschreitend für parlamentarische Unterstützung zu werben, dieses Gesetz der VR China zu brandmarken, wisse man aufrichtig zu schätzen, unterstrich Lin. Die Regierung in Taipeh werde weiter mit IPAC und anderen gleichgesinnten Partnern daran arbeiten, globale Sicherheit und Belastbarkeit zu gewährleisten sowie der transnationalen Unterdrückung durch die VR China entgegenzutreten.
 
In seiner Antwort berichtete Nakatani, er habe die Sicherheit in der indo-pazifischen Region und der ersten Inselkette während seiner Amtszeit als Japans Verteidigungsminister aufmerksam beobachtet. Außerdem habe er sich um die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Partnern in der indo-pazifischen Region — darunter Taiwan, Australien, die Philippinen und Indien — bemüht, um der Bedrohung durch die Expansion der VR China entgegenzuwirken.
 
Das neue Gesetz der VR China übe Druck auf Andersdenkende aus und bedrohe den internationalen Frieden, urteilte Nakatani und hob die Entschlossenheit von IPAC hervor, bei der Zusammenarbeit mit Taiwan Freiheit, Demokratie und Menschenrechte aufrechtzuerhalten.
 
IPAC unterstütze ferner Taiwans Beteiligung im Umfassenden und Progressiven Abkommen für Transpazifische Partnerschaft (Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership, CPTPP), da Taiwans Präsenz bedeutsam dafür sei, freien Handel und Lieferketten-Belastbarkeit zu fördern, begründete Nakatani.
 
—Quelle: Taiwan Today, 08/07/2026 (SFC-E)
—Zuschriften an die Taiwan heute-Redaktion unter taiwanheute@yahoo.com
 

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