20.07.2026

Taiwan Today

Politik

Taiwans Souveränitätsanspruch über Inseln im Südchinesischen Meer bekräftigt

16.07.2026
Das Außenministerium in Taipeh erneuerte am 12. Juli Taiwans Haltung im Hinblick auf das Südchinesische Meer und rief alle beteiligten Parteien auf, gemeinschaftlich Frieden und Stabilität in der Region zu schützen. (Foto mit freundlicher Genehmigung des Außenministeriums)
Taiwans Außenministerium verbreitete am 12. Juli eine Stellungnahme, in welcher bekräftigt wurde, dass Taiwans Souveränitätsansprüche und Politik im Hinblick auf Inseln im Südchinesischen Meer unverändert seien.
 
Wie das Außenministerium verlautete, hält Taiwan beim Thema Südchinesisches Meer an vier Prinzipien fest: 1) Taiwan sollte hinsichtlich des Südchinesischen Meeres an multilateralen Schlichtungsmechanismen beteiligt werden; 2) Differenzen sollen im Einklang mit dem Völkerrecht und dem internationalen Seerecht, darunter der Seerechtskonvention der Vereinten Nationen (United Nations Convention on the Law of the Sea, UNCLOS), friedlich beigelegt werden; 3) andere Länder seien verpflichtet, die Navigationsfreiheit und Überflugsfreiheit im Südchinesischen Meer zu schützen; und 4) Taiwan befürwortet, dass Streitigkeiten durch die Prinzipien Beiseitestellen von Differenzen und Fördern gemeinsamer Entwicklung angegangen werden. Taiwan ist bereit, mit anderen Ländern daran zu arbeiten, Frieden und Stabilität in der Region voranzubringen sowie Ressourcen im Südchinesischen Meer durch Verhandlungen auf gleichberechtigter Basis zu schützen und zu entwickeln.
 
Taiwan werde fortgesetzt aktiv daran arbeiten, die Werte Frieden, humanitärer Beistand, Ökologie, Nachhaltigkeit und Wohlstand in der Region durch Handlungen wie Schutz von Fischereirechten, Beteiligung an multilateralen Beratungen, wissenschaftliche Zusammenarbeit, Bereitstellen von humanitärem Beistand und Fördern von Forschung über das Seerecht aufrechtzuerhalten, unterstrich das Außenministerium.
 
Das Außenministerium hob erneut hervor, dass Taiwan nicht von jeglichen Diskussionen über seine Rechte und Interessen oder die Verhaltensnormen in der Region ausgeschlossen werden dürfe, um die Rechtmäßigkeit solcher Diskussionen zu gewährleisten. Taiwan nutze die Insel Taiping als Stützpunkt, um Kooperation bei Meeresangelegenheiten, Umweltschutz, humanitären Beistand und wissenschaftliche Forschung voranzubringen, und führt damit ein Engagement für Frieden und gemeinsame Entwicklung in der Region vor, beschrieb das Ministerium.
 
Das Außenministerium lehnt jegliche einseitige Expansion, Grauzonen-Nötigung, Militarisierung oder sonstiges Verhalten ab, welches den Frieden im Südchinesischen Meer gefährdet. Das Ministerium ruft alle beteiligten Parteien dazu auf, sich streng ans Völkerrecht zu halten und das Prinzip des friedlichen Regelns von Streitigkeiten einzuhalten, und fügte hinzu, Taiwan werde fortgesetzt mit gleichgesinnten Ländern und Partnern in der Region daran arbeiten, gemeinsam Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer zu wahren und gleichzeitig für eine freie und offene internationale Ordnung zu sorgen.
 
—Quelle: Taiwan Today, 07/15/2026 (YCH-E)
—Zuschriften an die Taiwan heute-Redaktion unter taiwanheute@yahoo.com
 

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