Taiwans Staatspräsident Lai Ching-te brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der Konsultativrat von Parlamentsabgeordneten Japan/Taiwan fortgesetzt mit Taiwan daran arbeiten werde, eine freie und offene indo-pazifische Region voranzubringen.
So äußerte sich das Staatsoberhaupt in einer vorab auf Video aufgezeichneten Ansprache, die zur Jahreskonferenz des Rates am 11. Juni in Toyko abgespielt wurde. Lai dankte dem Ratsvorsitzenden Keiji Furuya und anderen japanischen Parlamentsabgeordneten für ihre Beiträge zur Stärkung der Beziehungen zwischen Taiwan und Japan, teilte das Präsidialamt mit.
Im Laufe der vergangenen 53 Jahre habe der Rat sich dafür eingesetzt, die Verbindungen zwischen taiwanischen und japanischen Volksvertreter:innen zu vertiefen, Taiwans internationale Beteiligung zu unterstützen und Politik zu fördern, die den Menschen auf beiden Seiten nützte, beschrieb Lai. Dieses enge Verhältnis habe dabei geholfen, die Kooperation in Bereichen wie Wirtschaft und Handel, Bildung, Technologie und Fremdenverkehr voranzubringen, ergänzte er.
Lai hob ferner die Konferenz des Rates im vergangenen Jahr hervor, bei welcher die Mitglieder ihre starke Unterstützung für Taiwan bekräftigt hätten. Bei der Gelegenheit dankte er der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi für ihre wiederholten Stellungnahmen, in denen sie die Bedeutung von Stabilität über die Taiwanstraße betonte.
Taiwan, Japan und andere gleichgesinnte Partner müssten zusammenarbeiten, um der Expansion von Autoritarismus entgegenzuwirken und die auf Regeln basierende internationale Ordnung zu festigen, mahnte Lai und fügte hinzu, gemeinsame Werte würden zusätzliche Gelegenheiten bieten, die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Japan weiter zu vertiefen.
Während der Jahreskonferenz gab Furuya laut einem am 11. Juni veröffentlichten Bericht der taiwanischen amtlichen Nachrichtenagentur Central News Agency (CNA) den neuen Namen der Gruppe bekannt — Japan-Taiwan Diet Members’ Consultative Council.
—Quelle: Taiwan Today, 06/12/2026 (POC-E)
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