Taiwans Staatspräsident Lai Ching-te traf am 3. Mai im diplomatisch verbündeten Königreich Eswatini mit der Königinnenmutter Ntombi Tfwala zusammen, besichtigte das neue Internationale Kongresszentrum (International Convention Centre, ICC) und nahm an einem Staatsbankett teil, teilte das Präsidialamt in Taipeh mit.
Während seiner Begegnung mit der Königinnenmutter bemerkte Lai, der offizielle Besuch habe es ihm ermöglicht, tiefere Einblicke in die Landschaft und Kultur des Königreiches zu gewinnen. Seit dem letzten Besuch der Königinnenmutter in Taiwan seien zehn Jahre vergangen, und er lud sie warmherzig ein, erneut zu Besuch zu kommen.
Der Staatsbesuch bei dem diplomatischen Verbündeten umfasste eine Besichtigung des unlängst eingeweihten ICC im Ezulwini Valley durch Präsident Lai, Außenminister Lin Chia-lung, Eswatinis König Mswati III. und Kabinettsmitgliedern. Bei einem vom König geleiteten Bankett im ICC erklärte Lai, der König und er hätten ein gemeinsames Kommuniqué unterzeichnet, ferner hätten Außenminister Lin und seine Amtskollegin Pholile Shakantu ein Zollabkommen unterschrieben, um die bilaterale Zusammenarbeit weiter voranzubringen.
Eswatini habe unter der 40-jährigen Regentschaft des Königs enorme Fortschritte gemacht, und er rechne mit weiterer Kooperation für den Wohlstand beider Länder, urteilte Lai und dankte dem Monarchen dafür, bei diversen internationalen Anlässen seine Unterstützung für Taiwan bekundet zu haben. König Mswati III. entgegnete darauf, trotz des Schwerpunktes der Vereinten Nationen (United Nations, UN), niemanden zurückzulassen, sei Taiwan nach wie vor von der internationalen Organisation ausgeschlossen, und er appellierte an die UN, Taiwans Einbeziehung als Impulsgeber für positive Beiträge zu internationaler Entwicklung zu erwägen.
Der König dankte Taiwan dafür, Eswatini bei Infrastrukturentwicklung geholfen zu haben, darunter im Agrarbereich, beim Stromnetz und Wasserversorgungssystemen, und er merkte an, Taiwan sei bei der Einrichtung des neuen ICC beteiligt gewesen.
Mswati III. rechnet mit der Einführung von Hightech-Fertigung, Halbleitern und Fremdenverkehr in seinem Land, um die bilaterale Partnerschaft in diesen international wettbewerbsfähigen Sektoren, in welchen Taiwan herausragende Leistungen erbringt, zu vertiefen.
—Quelle: Taiwan Today, 05/05/2026 (POC-E)
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