Taiwans Vizepräsidentin Hsiao Bi-khim brachte ihre Hoffnung auf anhaltende Zusammenarbeit mit Lettland in den Bereichen Industrie und Sicherheit zum Ausdruck.
So äußerte sich die Stellvertreterin des Staatsoberhauptes am 7. April im Präsidialamt in Taipeh während einer Zusammenkunft mit einer Delegation unter der Leitung von Ingrīda Circene, Vorsitzende der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Lettland–Taiwan im lettischen Saeima. Weitere Mitglieder der Delegation waren laut Präsidialamt die Vorsitzende des Saeima-Ausschusses für Bildung, Kultur und Wissenschaft Agita Zariņa-Stūre und die Vorsitzende des Unterausschusses für öffentliche Gesundheit Līga Kozlovska.
In ihrer Ansprache definierte Hsiao, dass trotz der geografischen Entfernung zwischen Taiwan und Lettland den beiden Ländern vor dem Hintergrund geopolitischer Herausforderungen die Stärkung demokratischer Systeme gleichermaßen am Herzen liege. Taiwan betrachte seine Freiheit nicht als selbstverständlich und werde fortgesetzt seine Kapazitäten für Selbstverteidigung verbessern, stellte sie klar.
Taiwans Stärke bei der Fertigung von Hardware für künstliche Intelligenz (KI) und Halbleitern biete ein starkes Potenzial für zukünftige Zusammenarbeit mit Lettland bei KI und ferngesteuerten Systemen, warb Hsiao. Taiwan strebe danach, seine industriellen Vorzüge zur Festigung der nationalen Sicherheit einzusetzen, ergänzte sie.
—Quelle: Taiwan Today, 04/08/2026 (POC-E)
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