Eine Stellungnahme vom Europäischen Auswärtigen Dienst (European External Action Service, EEAS) und eine nach den dritten Außen- und Verteidigungs-Ministerialberatungen zwischen Australien und Neuseeland („ANZMIN 2+2“) veröffentlichte gemeinsame Stellungnahme, welche Unterstützung für Frieden und Stabilität über die Taiwanstraße zum Ausdruck brachten, wissen Taiwans Bevölkerung und Regierung außerordentlich zu schätzen, teilte das Außenministerium in Taipeh mit.
In der EEAS-Stellungnahme, die am 25. März nach den 15. jährlichen Beratungen über Sicherheit und Verteidigung zwischen der Europäischen Union (EU) und der VR China in Brüssel verbreitet wurde, unterstrich die EU ihre Besorgnis hinsichtlich zunehmender Spannungen in Asien und hob ihre Entschlossenheit hervor, Sicherheit und Stabilität in der Region zu fördern. In dem Text wurde ferner betont, wie wichtig es sei, das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (U. N. Convention on the Law of the Sea, UNCLOS) einzuhalten und umzusetzen.
Die am 17. März nach ANZMIN 2+2 in Australiens Hauptstadt publizierte Stellungnahme enthielt ähnliche Sichtweisen. Australien und Neuseeland bekräftigten die Bedeutung von Frieden und Stabilität über die Taiwanstraße und wandten sich gegen jegliche einseitige Handlungen, den Status Quo zu ändern, und forderte alle beteiligten Parteien dazu auf, Dialog zu führen, anstatt Nötigung oder Gewalt einzusetzen.
Das Außenministerium kommentierte, da die EU ihre Sorge über die Lage in der Taiwanstraße in zahlreichen politischen Dokumenten und offiziellen Stellungnahmen artikuliert habe, führe dies die Bedeutung der gemeinschaftlichen Wahrung von Frieden und Stabilität in der indo-pazifischen Region vor. Taiwan, Australien und Neuseeland hegten große Wertschätzung für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, urteilte das Ministerium und ergänzte, Stabilität über die Taiwanstraße und in der indo-pazifischen Region seien zu einem internationalen Konsens geworden.
Als verantwortungsbewusster und verlässlicher Partner in der Region werde Taiwan fortgesetzt die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Ländern vertiefen, um zusammen mit ihnen auf komplizierte Gefahren wie Expansion von Autoritarismus, Grauzonen-Belästigung und Angriffe auf maßgebliche Infrastruktur zu reagieren, stellte das Außenministerium klar und merkte an, Taiwan sei entschlossen, mit anderen Mitgliedern der Weltgemeinschaft daran zu arbeiten, die auf Regeln basierende internationale Ordnung zu schützen sowie Frieden, Stabilität und Wohlstand in der Region voranzubringen.
—Quelle: Taiwan Today, 03/27/2026 (YCH-E)
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