Nach den Worten von Taiwans stellvertretendem Außenminister François Chih-chung Wu fördert das Dialogforum Deutschland-Taiwan (German Taiwanese Dialogue Platform, GTDP), das am 7. Oktober in Taipeh stattfand, für beide Seiten die Sicherheit und gesellschaftliche Belastbarkeit.
So äußerte sich der Stellvertreter des Ressortchefs während eines Empfanges zur Begrüßung der GTDP-Teilnehmer:innen. Wu forderte außerdem die Öffentlichkeit dazu auf, sich bei dem Forum einzubringen, um die bilateralen Verbindungen durch Kontakte der Zivilgesellschaft zu vertiefen, verlautete das Außenministerium.
Die erste Konferenz des Dialogforums war laut Auskunft des Außenministeriums im Mai vergangenen Jahres in Berlin über die Bühne gegangen. Das Unterfangen wird von Taiwans Außenministerium und dem Auswärtigen Amt (AA) der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam unterstützt.
Der Generaldirektor des Deutschen Instituts Taipei Karsten Tietz hielt bei dem Empfang gleichfalls eine Ansprache und betonte, dass die beiden Seiten gemeinsame Werte hätten und durch benachbarte autoritäre Regimes mit entsprechenden Herausforderungen konfrontiert seien. Deutschland stehe bei der Verteidigung von Demokratie und Freiheit fest an Taiwans Seite, ergänzte er.
Das diesjährige Forum wurde von Lin Minn-tsong, Physikprofessor an der National Taiwan University (NTU), und dem früheren Abgeordneten des Europaparlaments Reinhard Bütikofer gemeinsam geleitet. Sowohl Lin als auch Bütikofer hoben hervor, dass die beiden Seiten auf der Grundlage ihrer Erfahrungen beim Kampf für die Demokratie eine Menge zu bieten hätten.
Das GTDP war im Dezember 2023 als Ergebnis eines Kooperationsabkommens initiiert worden. Die diesjährige Konferenz ging vom 8. bis 9. Oktober über die Bühne und wurde von Teilnehmer:innen der akademischen und legislativen Sektoren sowie von Medien beider Länder besucht.
—Quelle: Taiwan Today, 10/14/2025 (POC-E)
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